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KfW-Kreditprogramm erweitert

Neu: Förderung von Energiesparmaßnahmen durch das CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW-Förderbank nun auch als Zuschuss möglich!

Aus Gründen des Klimaschutzes hat die Bundesregierung im Jahr 2001 das CO2- Gebäudesanierungsprogramm aufgelegt. Mit diesem Programm fördert der Bund Maßnahmen zur CO2 -Minderung wie etwa die Wärmedämmung von Dach, Außenwänden und Kellerdecken oder die Erneuerung der Fenster sowie die der Heizungsanlage. Gefördert werden auch Energiespar- und Passivhäuser, die errichtet oder erstmalig erworben werden. Um gute technische Qualität zu gewährleisten, müssen alle Maßnahmen von Fachunternehmen durchgeführt werden.

Die Förderung der bewährten Maßnahmepakete (z.B. Kombination von Heizungs -  austausch, Wärmedämmung der Außenwände etc.) sowie der energetischen Sanierung auf Neubau-Niveau gemäß der EnEV bleibt bestehen. Zusätzlich wird auch die Sanierung auf ein Niveau von 30 Prozent unter den Neubau-Anforderungen gefördert. Die Förderung erfolgt über die von der KfW Förderbank angebotenen zinsverbilligten Darlehen von bis zu 50.000 € pro Wohneinheit. Für die Sanierung auf Neubau-Niveau wird weiterhin zusätzlich ein Tilgungszuschuss von fünf Prozent des Darlehensbetrages gewährt, bei Sanierung auf 30 Prozent unter Neubau-Niveau sogar 12,5 Prozent des Darlehensbetrages.

Wer kein Darlehen benötigt, kann statt dessen einen Investitionszuschuss erhalten. Für die Durchführung von Maßnahmepaketen wird ein Zuschuss von fünf Prozent der Investitionskosten, maximal 2.500 € je Wohneinheit gewährt. Für die energetische Sanierung auf Neubau-Niveau erhält der Eigentümer einen Zuschuss in Höhe von zehn Prozent der Investitionskosten (maximal 5.000 € pro Wohneinheit). Falls die durchgeführten Maßnahmen zu einer Unterschreitung des Neubau-Niveaus von mindestens 30 Prozent führen, erhält der Eigentümer einen Zuschuss von 17,5 Prozent der Investitionskosten (maximal 8.750 € pro Wohneinheit).

Bei Antragstellung ist sowohl bei der Kredit- als auch bei der Zuschussvariante nachzuweisen, dass mit der geplanten Sanierung die Ereichung des Neubau-Niveaus nach EnEV bzw. die Unterschreitung um 30 Prozent erreicht wird. Diesen Nachweis können qualifizierte Energieberater/innen erbringen.

Antragsberechtigt für die Zuschussvariante sind Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern sowie von Eigentumswohnungen. Die Kreditvariante ist für alle Wohngebäude möglich.

Nähere Informationen bei der www.KfW.de

 

Energiepass/ -ausweis

Aktueller Stand beim Energiepass: Nach der Verabschiedung der neuen Energieeinsparungsverordnung, im Sommer 2007, wird der Energieausweises im Juli 2008 verpflichtend eingeführt. Wichtige Neuerung wird die Integrierung der DIN V 18599 " energetische Bewertung von Gebäuden" sein. Damit wird es in Zukunft möglich sein, Nichtwohngebäude unter standatisierten, vergleichbaren Bedingungen zu bewerten. Die umfassende Betrachtungsweise schließt neben der energetischen Bewertung der Gebäudehülle und Haustechnik auch den nutzungsbedingten Strombedarf für Beleuchtung/Kühlung und die Effektivität des Sonnenschutzes ein.

Weitergehende Informationen erhalten Sie bei der Deutschen Energieagentur. (dena)

 


Links



Zinsverbilligte Kredite

Günstige Kredite für Energiesparmaßnahmen und erneuerbare Energien können Sie bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (www.kfw.de) erhalten.


Allgemeine Informationen zum Energiesparen

Wenn Sie an weiterführenden Informationen zum Energiesparen interessiert sind, können Sie diese bei

der Energieagentur NRW
dem Bund der Energieverbraucher
Altbau plus
BINE
erhalten.

Spezielle Infos zu regenerativen Energien finden Sie bei Energieportal 24

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